Der Reiseblog von Käthe und Frank

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Die Kimberly’s

Nach 2 weiteren Tagen Autofahrt dich die Australische Einöde (die Betonung liegt hier eindeutig auf öööööde!), erreichen wir Broome.

Ein-öööde 😳

 2 Runden durch den kleinen Ort und wir sind verliebt! Käthe in die Reklameschilder von „Domino’s und Mc’Donalds“ 😅🙈! PIZZA!!! Frank in die schöne Lage an einer tollen Bucht mit türkis-grünem Wasser und tollen Stränden. Wie auch schon in den letzten Orten überwiegt hier auch der eher dörfliche Charakter. Auch mit unserem Campingplatz in unmittelbarer Nähe zum Strand haben wir in Broome echt Glück…ein Katzensprung zu DEM Sonnenuntergangs-Strand.

Ersteinmal steht aber auch in Broome leider mal wieder ein Werkstattbesuch an, diesmal tournusmässig, denn nach 12.000km müssen Öl und Ölfilter gewechselt werden. Dabei schlägt uns der Werkstattmeister vor darüber nachzudenken das Auto auf Westaustralien anzumelden (zur Erinnerung: aktuell ist das Auto auf den Bundesstaat New South Wales angemeldet, da wir es in Sydney gekauft haben.) Eine Zulassung in Westaustralien würde den gesamten bürokratischen Aufwand beim Verkauf sehr vereinfachen und wir müssten nicht wieder zurück bis nach Sydney um das Auto zu verkaufen… nach all den Kilometern auf der Straße, sinkt die Motivation nochmals 15.000 km zu fahren ein wenig. 25 Mc Donalds Kaffee, intensive Internet-Recherchen und finanzielle Kalkulationen später, entscheiden wir uns dann das Extrageld in die Hand zu nehmen und Karlerly in Westaustralien anzumelden. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Karlerly ohne Schwierigkeiten durch den Westaustralischen TÜV kommt.

Und tatsächlich klappt alles reibungslos, wir sind richtig stolz auf Karlerly!

Anmeldung der westaustralischen Zulassung.

 Außerdem können wir uns jetzt darauf vorbereiten Karlerly tatsächlich schon in Darwin zu verkaufen. Frank hat herausgefunden, dass in Darwin zu dieser Jahreszeit die Wiederverkaufspreise am höchsten in ganz Australien sind, weil es saisonbedingt mehr Interessenten als Fahrzeuge gibt. Also bereiten wir in Broome schon alles notwendige vor um Karlerly in Darwin schnellstmöglich verkaufsbereit zu haben. So bekommt Karlerly ein neues Make-up und wird an nicht ganz so ansehnlichen Stellen mit neuer Farbe besprayt! Wir sind echt von den Socken wie gut das mit ner simplen Sprühdose funktioniert.

Nicht schön, aber selten 😂

 Vorausgegangen ist dem allerdings, dass Frank die Stellen vorher seeeeeehr akribisch abgeschliffen hat (während Käthe nur den Kopf schütteln konnte angesichts der Perfektion die dabei an den Tag gelegt wurde… sowas passiert wenn man den Jungen nicht mit genügend Aufgaben versorgt 😄.) Frank poliert und poliert, wie man es nur von der Hingabe eines Perfektionisten erwarten kann 😄 und nun erstrahlt Karlerly in neuem Glanz! 

Die Treppen zum Mond.

Nach den letzten 3 Tagen, voller Organisation, Planung und Fahrzeugkosmetik, machen wir uns endlich auf zum Sightseeing. Wir sind nämlich glücklicherweise zum Spektakel des Jahres in der Stadt, dem Vollmondaufgang und dn „Stairways to the Moon“, den Treppen zum Mond.  Das Besondere am Vollmondaufgang ist hier, dass sich durch die Ebbe ein Spiegelbild im Schlick bildet. Wenn also der Mond aufgeht sieht es für eine kurze Zeit so aus als gäbe es eine Treppe zum Mond. Dieses Schauspiel ist aufgrund der Lichtreflektionen unglaublich schwer zu fotografieren aber Frank ist es tatsächlich ganz gut gelungen! Und so konnten wir an zwei Tagen hintereinander den Mondaufgang mit Bierchen am Strand genießen!

Mondaufgang

 

Neben den Vollmondaufgängen sind hier aber auch die Sonnenuntergänge wunderschön. Wir haben das Glück auf den Campingplatz ein paar Backpacker kennenzulernen die uns mit ihren Allradautos mit auf den Strand hinaus nehmen um die Sonnenuntergänge zu bewundern. Hier darf man ja am Strand Auto fahren (wenn das Auto es zulässt) und das ist bei den Australiern auch echt beliebt. 

 

 

Ein unerwarteter Gast und viele ungebetene Gäste.

An einem der nächsten Abende kommen wir ganz unerwartet endlich in den Genuss eines fangfrischen Fisches. Unsere Sonnenuntergangs- und Früchstücks-Bekanntschaft Vanessa hat bei einem Tagestrip auf einem Boot einen „Black Snapper“ gefangen. Da der Fisch zu groß ist für sie alleine lädt sie uns kurzerhand ein. Frank nimmt den Fisch dann fachgerecht aus und die Mädels braten den riesen Fisch mit ellerlei Kräuter und voller Hingabe auf dem Grill. Super super lecker, was für ein Festessen! Vielen Dank noch einmal an Vanessa 😉! 

Schuppen ab...

 

Am nächsten Morgen werden wir wach und stellen am ganzen Körper Stiche in Form von Straßen fest… überwiegend an den Beinen und an den Armen… Mücken können wir in der Vielzahl der Stiche schon mal ausschließen… Google sagt, es sind Bettwanzen. Im Auto! …wo zum Teufel haben wir die bloß her?! Schnell wird uns bewusst, dass wir die überall herhaben können da sie in Australien sehr weit verbreitet sind. Also wird erstmal alles, also wirklich alles, in die heiße Wäsche gegeben was in eine Waschmaschine passt. Zusätzlich verlängern lieber noch ein paar Tage den Campingplatz. Wir machen das Beste draus und während wir auf die Wäsche warten, verbringen wir unsere Zeit am traumhaften Strand.

 

Dabei sind wir so hin und weg vom Strand das wir die Zeit vergessen und somit auch die Öffnungszeiten vom Waschsalon.

Das Beweisfoto des Einbruchs… ☺️

 Der ist schon geschlossen als wir zurückkommen… also steigt Käthe kurzerhand durchs Fenster ein um unsere Wäsche zu befreien…. uuuuhuhuhu… Wir outlaws! 

Zusätzlich lassen wir die Bettwanzen und Karlerly in der prallen Sonne brutzeln… ist ein Tip von Google, denn Hitze über 60 Grad können die Bettwanzen nicht ab… und 60 Grad im Auto sind in Australien nun wirklich kein Problem.

Nach 2 Tagen ohne neue Stiche, glauben wir dann auch alle erwischt zu haben. Also beschließen wir nach 7 tollen Tagen, Broome in Richtung Darwin und die Kimberlies zu verlassen. Wir kommen nun in die  Krokodilreichste Gegend in Australien, mal sehen ob wir mal ein Krokodil vor die Linse bekommen. Wir sind gespannt wie die Flitzebogen.

An der nächsten Raststätte machen wir es uns abends gemütlich und plötzlich entdeckt Käthe eine neue „Straße“ mit Bissen auf ihrem Bauch… OH NEIN!!! Das kann doch nicht wahr sein,…soll der ganze Aufwand etwa umsonst gewesen sein?! Wir sind ratlos…sollen wir etwa bei dieser Dschungelprüfung versagen?! Im Auto gegen Bettwanzen anzukämpfen ist wohl ein schwieriges Unterfangen. Wir werden wohl einen neuen Versuch in Derby starten müssen, die Viecher zu bekämpfen. Nach Derby müssen wir eh, da wir unter anderem eine durch Aborigines geführte Tour zum Windjana George Nationalpark, einem Highlight in der Kimberly-Region, buchen wollen. Dort kommt man sonst nur mit 4 Rad Antrieb hin und wir hoffen auch ein wenig mehr über die  Kultur der Aborigines zu lernen. 

Ausgestattet mit dem ganzen Infomaterial machen wir ein Picknick am Hafen und plötzlich tauchen an Käthes Körper immer mehr neue Straßen auf… Was ist hier los? Bettwanzen sind doch nachtaktiv?!? Wir sind verwirrt und sehen  neben uns eine einheimische Frau bewaffnet mit allerlei Insektenspray. Wir entdecken an ihr dieselben „Straßen“ und fragen nach. Erheitert über unsere Panik erklärt sie uns, dass es sich um „Midges“ handelt! Eine winzig kleine Fliegenart (ähnlich der Sandfliege), für das Auge kaum sichtbar, zersticht sie uns also unbemerkt! Wir sind unendlich erleichtert…es sind KEINE BETTWANZEN…der ganze Aufwand umsonst! Naja… dafür haben wir (mal wieder) das sauberste und wohlriechendste Auto Australiens!

Das Schlammkrabbenrennen.

Beruhigt, dass es keine Bettwanzen sind, lassen wir es uns nochmal gut gehen und verbringen den Tag im örtlichen Schwimmbad. Das haben wir direkt auch ganz für uns alleine, denn 27 Grad Wassertemperatur und 30 grad Lufttemperatur sind für die Nord-Australier zu kalt! Ohne Witz! Was für ein genialer Tag! Dabei kommen wir zwangsläufig ins Gespräch mit dem Rettungsschwimmer der uns erzählt das am selben Abend noch DAS Spektakel der australischen Landbewohner in Derby stattfindet: das „Mudcrab-race“ (Schlammkrabben-Rennen). 

Und los gehts!

 

Das lassen wir uns nicht entgehen… und es ist echt lustig 😉. Als erstes kauft man eine Krabbe und gibt ihr einen Namen. Dann gibt es verschiedene Rennen, bei dem die Krabben in der Mitte eines Kreisen ausgesetzt werden. Die Krabbe, die als erstes den Rand erreicht, hat den Duchgang gewonnen und qualifiziert sich für die weiteren Rennen. Der Rest kommt in den Kochtopf. Und so gibt es verschiedene Rennen und Semifinals, bis am Ende die Siegerkrabbe feststeht. Am Ende gibt es ein großes Barbecue und alle Krabben werden gemeinschaftlich gegessen. Für die Einheimischen ein richtiges Fest, für uns sehr amüsant! Wir lernen viele nette Einheimische kennen und bekommen noch mehr Tips für den restlichen Reiseverlauf. Das ist das tolle hier in Australien, auch wenn man fremd ist wird man sofort sehr herzlich willkommen geheißen und fühlt sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr fremd.

Die heiligen Orte der Aboriginies.

Am nächsten Tag reisen wir ab nach Fitzroy Crossing (die winzigen Ortschaften sind hier oft nur nach den Raststätten benannt – diese Ansammlung von Häusern ist nicht mal mehr ein Dorf :-)). Von hier aus geht es am nächsten Morgen zum Windjana Gorge Nationalpark. Das bedeutet rauf auf die Ruckelpiste! Die Kimberley’s zählen zu den 10 verlassensten Regionen der Welt, absolutes Niemandsland! Jetzt können wir diese Piste in einem riesigen Bus mit Allradantrieb bestaunen und fühlen uns wenigstens sicher 😉. Wir bemerken, dass wir uns selbst mit 4 Radantrieb nicht getraut hätten die Strecke zu fahren. Es ist in erster Linie sehr staubig, vollkommen einsam und von Zeit zu Zeit steht der Weg mindestens Kniettief unter Wasser. Wir sehen sogar eine recht große braune Schlange aus dem Fenster heraus! Ganz so abenteuerlich muss es für uns dann doch noch nicht sein.

Am Nationalpark treffen wir dann unseren Aboriginal Guide, den wir fast nicht verstehen können. Es gibt über 100 verschiedene Aborigine-Sprachen, teilweise werden in einem Stamm verschiedene Sprachen gesprochen und Englisch ist für die Aborigines meistens die 3. oder 4. Fremdsprache. Dementsprechend schwierig ist es für uns, dem Aborigine sprachlich zu folgen. (Zum Glück geht das aber auch Australiern auf unserer Tour so 😊). Er zeigt uns aber die heiligen Orte, uralte Wandmalereien und erklärt uns viel über den Stamm der in diesem Nationalpark lebt. Der Nationalpark ist wunderschön und wirklich eine Oase mitten in der Wüste. Er wirkt noch unwirklicher wenn man ihn nach Hunderten Kilometern roter Schotterwüste, Schlammlöchern und Flussüberquerungen erreicht. Hier sehen wir tatsächlich das erste mal Süßwasserkrokodile in ihrer natürlichen Umgebung und wie immer ist es echt aufregend die Tiere so aus nächster Nähe beobachten zu können. Das ist echt was besonderes. Wir sind gespannt ob wir auch noch die riesigen Salzwasserkrokodile zu Gesicht bekommen! 

Unser Aboriginal-guide

 

Es fällt uns auf, dass der Anteil Aborigines denen wir begegnen deutlich steigt desto weiter wir in den Norden kommen. Im nördlichen Teil von Australien leben die meisten Aborigines. Die Australier teilen sich scheinbar in zwei Gruppen auf was die Aborigines anbetrifft. Die einen reden nicht gern über die Aborigines und echauffieren sich schrecklich über sie und die Probleme die mit ihnen einhergehen… und die anderen bekommen sich kaum mehr ein vor Würdigung und Respekt. (Mehr dazu in einem separaten Blogbeitrag.)

Nach dem Windjana Gorge Nationalpark geht es weiter zum Tunnel Creek. Wir quetschen uns durch Felsspalten und klettern in eine tunnelartige Höhle. Spätestens hier sind wir froh eine Tour gebucht zu haben…denn hier reinzuklettern und durchs Wasser zu waten hätten wir uns alleine wohl nicht getraut. Als wir später ordentlich durchgeschüttelt wieder am Campingplatz ankommen sind wir ganz schön erledigt aber glücklich über die einmaligen Eindrücke die wir gewonnen haben.

Tunnel Creek...

 

Krokodile in Kununurra

Nach einer sehr traumreichen Nacht, geht es nächsten Morgen weiter durch die Kimberlys, ins Dörfchen Kununurra, fast anz im Norden. Wie alle Städte hier oben in dieser recht einsamen Gegend, hat auch Kununurra eher einen dörflichen Charakter. Aber, auch wie alle anderen Städte und Dörfchen, ist Kununurra sehr sympathisch und einladend. 

Der Stausee

 

Wir fahren den erst besten Campingplatz an und haben ein Wahnsinnsglück. Es ist zum Einen der letzte Platz, zum anderen bekommen wir einen Platz direkt am Wasser. Toll! 

Poleposition 😂

Und so kommt es, dass wir gleich am ersten Tag eine kleine Erfahrung mit den wilden Tieren hier. Wir sitzen am Wasser und lesen, als ein Vogel sich zum trinken dem Wasser nähert. Auf einmal schießt ein Krokodil aus dem Wasser und schnappt nach dem Vogel. Der Vogel kann sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen… und wir sitzen wie gebannt da und warten auf die Werbung… kennen wir solche Szenen doch nur aus dem Fernsehen.

…da ist Achim noch ganz entspannt… nur Minuten später dann das Drama…

 Aber keine bange, es handelte sich um ein Süßwasserkrokodil, die sind für Menschen ungefährlich. 

Trotzdem wird uns ein wenig mulmig als wir am nächsten Tag ganz überschwänglich ein Kajak mieten und in einen verlassenen Seitenarm des Flusses einbiegen… denn die für den Menschen gefährlichen Salzwasserkrokodile sind nur ein paar hundert Meter durch einen Staudamm davon abgehalten in den oben liegenden Stausee samt Flussarme zu gelangen 😳 …dann lieber doch auf dem Hauptfluss bleiben. Aber auch so ist der Ausflug ist ein richtig tolles Erlebniss. Wir sehen Abends, kurz vor dem Sonnenuntergang tausende Schwalben, die zum trinken zum Fluss kommen und im Sturzflug von Wasseroberfläche trinken… und wir mittendrin. Außerdem bekommt Frank einen seltenen King Fisher (ein Vogel) vor die Linse.

 

Tags darauf machen wir uns auf den Weg ins 100km entfernte Wyndham. Hier gibt es die Möglichkeit die wesentlich größten (und auch gefährlicheren) Salzwasserkrokodile zu sehen und Wyndham ist bekannt für seinen 5 Rivers lookout ein Berg von dem aus man ein Delta sehen kann, das sich aus 5 Flüssen speist die sich dort treffen und ins Meer fliessen. Salzwasserkrokodile sehen wir trotz angestrengter Ausschau hier zwar nicht, aber der 5 River Lookout ist den Ausflug allemal wert.  

Wahnsinns Aussicht

 

Nach den 4 tollen Tagen in Kununurra geht, es nun auf die 900 km lange Zielgerade, nach Darwin. Wir verbringen die letzten Nächte in den Kimberlies und erleben nochmal einen spektakulären Sonnenuntergang sowie einen sternenklaren Himmel, wie man ihn wohl nur noch in den entlegensten Flecken der Erde zu sehen bekommt. 

WOW

Frank versucht ca 1 Stunde lang den Sternenhimmel in seiner Pracht zu fotografieren… was sich als sehr knifflig herausstellt. Hier das beste  Ergebnis:

Währenddessen schauen wir unserer Ankunft in Darwin mit Spannung und ein wenig Unmut entgegen… wird hier unser Australienabenteuer enden?

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4 Kommentare

  1. Koch 23. August 2017

    Ihr seit der Hammer 🙂 wie Frank mit Kopflampe den riesigen Fisch seziert und Katha beim Einbruch in die Waschküche. Ich habe viel gelacht und da kam eine Erinnerung, da war doch schon mal sowas. (Grundschule) Mal beneide ich euch mal bedaure ich euch. Bleibt weiter so ein tolles Team.

  2. Andreas 17. August 2017

    Welch unglaubliche Schönheit die Bilder von Australien vermitteln. Gleichzeitig fühlt man sich durch Eure Texte einfach mitgenommen, als würde wir Euch begleiten.
    Es ist auch für uns wie auf einer Abenteuerreise.

    • weltreiseonline 23. August 2017 — Autor der Seiten

      Vielen lieben Dank. Das freut uns sehr zu lesen

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