Der Reiseblog von Käthe und Frank

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Die transsibirische Eisenbahn: Ulan-Bator -> Irkutsk

Diesmal ist der Bahnsteig voller Menschen, ganz anders als in Peking, stehen hier wirklich viele Menschen am Gleis. Einige wenige Touristen und viele, teils komplette mongolische Familien. Einige Familie verabschieden ihre Liebsten, andere Familien scheinen für immer aus der Mongolei auswandern zu wollen… Riesige Beutel, Koffer, chaotisch zusammengeschnürte Bündel und Wasserkanister werden durch die Fenster gereicht. Verpflegung in Unmengen hinterher, der Wahnsinn! Hier geht es tatsächlich zu wie in einem Bienenstock. Kein Wunder, dieser Zug fährt durch bis Moskau.

Wir haben wieder eine 4-er Kabine also 2. Klasse gebucht, ahnen aber, dass wir diesmal nicht alleine reisen werden. Und tatsächlich, zwei junge Mongolen leisten uns Gesellschaft. Sie sprechen zwar leider kein Wort Englisch, lächeln dafür viel. Wir versuchen uns mit Händen und Füßen einander vorzustellen… klappt mässig! Was wir aber verstehen: dass sie bis Moskau durchfahren. 5 Tage und Nächte in diesem Zug. Das ist lang. Auf den oberen Betten kann man noch nicht mal aufrecht sitzen! Und das 5 Tage lang…! Und ohne Dusche! Da sind wir fast ein wenig froh, dass wir nach nur 1 Nacht wieder aussteigen!

Zum Glück (für uns) haben die beiden jeweils nur einen kleinen Stoffsack und ein wenig Verpflegung als Gepäck. Sonst hätte es leichte Platzprobleme gegeben.
Nach einem kurzen Kennenlernen per Hand und Fuss und wilden Gestiken, geht sie dann los die wilde Fahrt!

Ganz im Gegensatz zu der ersten Strecke ist diesmal jedes Abteil im Wagon besetzt. Sogar sehr international. Nachdem wir uns ein wenig eingelebt haben in unserem Abteil, schließen wir die ersten Reisebekanntschaften außerhalb unseres Abteils. Wir lernen Australier, Malayen, Chinesen und einen Israeli kennen. Der Rest des Tages und die Fahrt verlaufen also recht unterhaltsam, denn jeder hat seine eigene Geschichte, warum es ihn in die Transsib verschlägt. Man braucht nur die Tür zum Abteil offen zu lassen und keine 20 Minuten später kommt irgendwer vorbei und beginnt ein Gespräch. Oder man glotzt einfach gemeinsam auf dem sehr engen Flur aus dem Fenster, steht gemeinsam am Klo an oder trifft sich bei DEM Dreh- und Angelpunkt im Wagon: dem Heißwasserboiler (Samowar). Auf so engem Raum lernt man sich eben sehr schnell kennen. Und so laufen wir im Gang auf und ab, besuchen die anderen Touristen in ihren Abteilen oder schauen aus dem Fenster.

Treffpunkt Samowar

Die Landschaft ist weiterhin karg, wir sehen einige wenige Jurten-Dörfer und Herden wilder Pferde. Das Highlight dieser Strewird wohl wieder die Grenze, diesmal nach Russland. Natürlich, wie soll es anders sein, passieren wir diese wieder mitten in der Nacht.

 

Grenzübergang Russland

Diesmal sorgt Frank vor und geht vorsichtshalber 3 mal auf Klo, denn pünktlich um 23 Uhr rollen wir dann auf dem letzten mongolischen Bahnhof ein. Käthe ist wie immer um diese Uhrzeit unglaublich müde. Die Lider sind bleischwer und jetzt startet die Grenzübergangs-Party. War ja klar!

Während man bei Käthe, dem kleinen Schlafzombi meinen könnte sie übt für ihre Rolle bei „The walking Dead“, steigt bei den beiden jungen Mongolen die Aufregung. Das kann man richtig spüren. Sehr sorgsam legen Sie Ihre Reisebündel auf die Betten, packen sie gut sichtbar aus, bereiten Ihre Unterlagen vor und sitzen mucksmäuschenstill und kerzengerade auf Franks Bett. Aber ersteinmal heißt es: warten…oder in Käthes Fall: Leiche spielen.

Als erstes kommt der Mongolische Zoll und kontrolliert den Zug auf Schmuggelware. Danach kommt der mongolische Grenzbeamte sammelt die Pässe ein. Ok, das kennen wir ja mittlerweile zum Glück schon. Es zieht sich wie Kaugummi genau wie bei unserer ersten Grenzerfahrung, nur diesmal ohne das Gepolter! Käthe fallen immer wieder die Augen zu. Geduldig wird gewartet…irgendwann ist der Grenzbeauftragte wieder da und bringt die Pässe abgestempelt wieder zurück.

Weiter geht’s zur russischen Grenze. Das bekommt dann plötzlich einen ganz anderen Charakter. Es wird auf einmal totenstill im ganzen Zug. Das Licht muss aus, die Fensterläden werden geschlossen. Alle wirken angespannt. Meine Güte hier spürt man was sehr ernstes. Rausschauen ist verboten. Toilette besuchen ebenfalls. Während Käthe selig schlummert (schlafen konnte sie schon immer gut) kommt zuerst der Zoll mit Hunden und führt sie durch alle Abteile. Danach die Gepäckkontrolle. Als Frank Käthe dann weckt, sitzen schon alle brav in Habachtstellung. Voller Autorität steht plötzlich ein russischer Zollbeauftragter in der Tür und befragt uns zu unseren Sachen. Man spürt sofort: mit dem ist nicht gut Kirschen essen. Jetzt kann man die Aufregeung der beiden Mongolen verstehen.

Ja, das ist alles unser Gepäck und jaaaa das sind nur Klamotten. Dann alle raus aus dem Abteil, der Zollbeauftragte kontrolliert nochmal in Ruhe das gesamte Abteil bis in alle Ritzen. Nach 10 Minuten ist alles in Ordnung und wir können wieder antreten… also zurück ins Abteil.

Nach einiger Zeit kommt auch hier der russische Grenzbeauftragte und holt die Pässe, strahlt uns alle mit der Taschenlampe an. Hier will man bloß keine Probleme mit seinem Visum bekommen. Gefühlte Stunden später kommt er zurück mit den Pässen, alles gut. Die Lage entspannt sich! Wir sind in Russland. Endlich können alle schlafen gehen…um 4 Uhr morgens…der Zug nimmt wieder Fahrt auf.

Plötzlich lautes knallen aus dem Abteil neben uns, gefolgt von einem lauten Hämmern bis es plötzlich wieder weg ist. Später erfahren wir das nebenan im Abteil bei den Australiern die Türklinke abgebrochen ist als er aufs Klo musste und die Armen eingeschlossen waren… naja, nach einer kurzen Panik, wurde das Klopfen und Hämmern dann von den Zugbegleiterinnen gehört und die Tür von außen geöffnet. Was für Erlebnisse in der Transsib! Die restliche Nacht verläuft dafür sehr ruhig, kein Geschnarche nichts. Die beiden Mongolen sind sehr angenehme Kabinenkumpanen.

Irkutsk und die Baikalregion

Als wir dann so gegen 10 Uhr erwachen und die Gardinen aufreißen, sehen wir ganz viel Wald, bunte Blätter uuuuuund den Baikalsee! Unglaublich! Was für ein Unterschied zur kargen Landschaft in der Mongolei. Und ganz nebenbei ein tolles Gefühl. Wir müssen ersteinmal sacken lassen, dass wir nun in Russland sind, am Baikalsee… Wir mummeln uns noch ein bisschen in die Decken und lassen den Blick über die schöne vorbeiziehende herbstliche Landschaft schwelgen. Die beiden Mongolen in den Betten über uns stellen sich auch noch tot.

Es gibt viel Zeit zum lesen

 

Gegen 15 Uhr kommen wir in Irkutsk an. Wir können es gar nicht fassen, dass wir jetzt mitten in Sibirien sind! In Sibirien! Völlig abgefahren! Auf der Landkarte mitten im asiatischen Kontinent.

Wir werden zwar von tollem Sonnenschein in Irkutsk empfangen aber es ist ziemlich frisch. Das Thermometer sagt 6 Grad… Naja, alles andere wäre auch enttäuschend gewesen, was erwartet man sonst in Sibirien?

Ankunft Irkutsk.

Laut GoogleMaps ist es nicht so weit bis in die Unterkunft, deshalb entscheiden wir uns kurzerhand für eine Taxifahrt… Und es wird die Taxifahrt unseres Lebens…auf dieser Fahrt bekommen wir tatsächlich das erste Mal Angst um uns! 

So ein Auto wie das des Taxifahrers haben wir noch nicht gesehen! Ein gefühlt 100 Jahre alter Lada. Dass dieses Auto überhaupt noch fährt ist ein wahres Wunder. Mit unseren Rucksäcken bepackt hängt die Achse durch, Käthe muss die Tür festhalten, denn die schließt nicht und die Rückbank ist so durchgessen dass wir eigentlich im Kofferraum sitzen. Die Frontscheibe ist derart von Rissen durchzogen, dass von guter Sicht keine Rede sein kann.

Frank klammert sich an den Vordersitz. Dann heizt der Taxifahrer los…wie in der wilden Maus auf der Kirmes! Frank verliert sämtliche Farbe im Gesicht.

Gegenverkehr, Geschwindkeitsbegrenzungen, Ampeln und Linien auf der Straße spielen keine Rollen mehr, wir sind dem Überschallknall nahe. Und zu allem Überfluss rasen wir in die völlig falsche Richtung. Sein Handy und den Vordersitz wie einen Rettungsanker umklammernd versucht Frank uns mit googlemaps zu orten und bekommt noch mehr Panik als er feststellt, dass wir wirklich in die falsche Richtung fahren… Der Taxifahrer winkt ab als wir ihn drauf hinweisen…jetzt ist es soweit, gleich werden wir irgendwo im Niemandsland abgesetzt und ausgeraubt. Die Russenmafia hat uns… Ohne Probleme haben wir Thailand, Kambodscha, China usw. Taxis genutzt und ausgerechnet hier in Sibirien holt uns unser Glück jetzt ein, oder was?!

Und dann sind wir plötzlich… vorm Hostel! Der Taxifahrer strahlt uns an. „Lada, Russki Technika!“. Herzlich willkommen in Russland!

Oha, das war ja mal n stürmischer Auftakt hier in diesem Sibirien! 

Dann die nächste kleine Überraschung: Unser Zimmer ist zwar ganz putzig nur leider funktioniert die Heizung nicht…in Sibirien!!! 3 Nächte lang funktioniert die Heizung nicht, es gibt keine extra Decken, in der 4. Nacht bekommen wir endlich einen Heizlüfter! Bis dahin haben wir den ganzen Tee des Hostels ausgetrunken, schlafen mit langer Unterhose und sind einander wärmetechnisch nicht von der Seite gewichen.

Nichtsdestotrotz verlieben wir uns sehr schnell in Irkutsk. Wir machen eine Stadtbesichtigung und wandern einen historischen Pfad durch die Stadt, entlang der für Sibirien bekannten, uralten Holzhäuser. Teilweise sind diese alten Häuser so alt, dass sie schon langsam im Boden versinken. Es gibt Kellerluken, windschiefe Dächer, bunte Holzläden und alles ist so putzig schief. Abreißen und neu bauen? Nicht in Russland! Diese Häuser werden alle noch bewohnt, für uns unvorstellbar! Trotzdem hat es seinen ganz eigenen Charm und wir könnten hier stundenlang gucken und spazieren gehen.

Genosse Lenin zeigt gen Osten

 

 

Beef Stroganov

Dabei kommen wir sehr häufig an wirklich urigen russischen Restaurants vorbei. Wir haben ja schon viel gutes über das russische Essen gehört und wollen es unbedingt ausprobieren. Gut ausgestattet mit einer Liste von Kati & Witali (die wir in Australien kennengelernt haben) legen wir los und stürmen in die Restaurants. Die nächsten Tage schlemmen wir uns durch die russische Küche. Hammermäßig! Unsere Favoriten sind Borscht, Beef stroganoff, Piroschki und Pelmeni! Vom Nachtisch ganz zu schweigen. Wir können garnicht genug bekommen. Die Kälte macht uns richtig hungrig.

Lecker Pelmeni

Abendgesellschaft mal anders

Einen Abend, wir schon in Schlafmontur, klopft es an unserer Tür…ein Pärchen und ein junger Mann stehen vor unserer Tür mit einer Flasche Whiskey in der Hand und machen komische Handzeichen. Frank guckt sie völlig verdutzt an, leider sprechen sie kein Englisch. Trotzdem versuchen sie uns etwas ganz dringend verständlich zu machen…?! Was zum Henker?! Was könnten sie brauchen?! Gläser, Öffner, Feuerzeug?! Der Mann mit der jungen Frau zeigt dabei auf uns und tippt sich dabei immer wieder an den Hals, was mag diese Zeichensprache wohl bedeuten?! Dann der AHA-Moment sie wollen mit uns einen trinken!!! … das an den Hals tippen/schnippen bedeutet in Russland: einen trinken.

Witzige Geschichte: in St. Petersburg auf einer Kirche hing zur Zarenzeit eine Figur, die durch den Wind (oder was auch immer) ein wenig schief war. Das störte den Zaren. Es fand sich aber längere Zeit niemand der sich traute auf den Turm hinaufzusteigen. Als sich dann ein Mann fand und es schaffte die Figur wieder zu begradigen, war der Zar so dankbar dass er dem Mutigen bis an sein Lebensende freie Getränke in allen Kneipen versprach. Dazu stellte er dem Mutigen ein Königliches Schreiben aus. Es kam wie es kommen musste, der Mutige verlor den Zettel mehrfach bei seinen Saufgelagen. Irgendwann wurde es dem Zar zu bunt und er tätowierte dem Mutigen das Zarensiegel auf den Hals, als Zeichen dafür dass dieser immer Freigetränke bekam. Dieser ging also von nun an in die Kneipen und zeigte, bzw. schnippte sich mit dem Finger auf die Stelle am Hals… und das heißt bis heute: ich will einen trinken.

Party Party Party

Für uns hieß das also auch, jetzt wird Whiskey mit den Russen getrunken! Mit Google Übersetzer schaffen wir es dann uns recht gut zu unterhalten und stellen fest, dass wir zur Hochzeitsparty bzw. Start in die Flitterwochen eingeladen wurden. Die beiden haben den Tag zuvor geheiratet, der andere ist der Trauzeuge und Fahrer. Wir haben einen lustigen Abend mit den 3en und dem Google Übersetzer.

Der Baikalsee

Nicht ganz so taufrisch stehen wir am nächsten morgen auf und machen uns auf zum Baikalsee! Von Irkutsk selbst sind es nochmal ca. 70 km bis nach Listvjanka, der am dichtesten gelegene Küstenort am Baikalsee. Dorthin gelangt man nur mit dem lokalen Minibus… was für ein kleines Abenteuer. Die Busse finden wir am Marktplatz, einen Fahrplan gibt es nicht. Wie Taxen, warten die Fahrer darauf bis das Auto voll ist und fahren dann los. Wir warten ca. 30 min bis es losgeht. Dann ist der Bus bis auf den letzten Platz mit Mütterchen und Grossväterchen besetzt mit ihren prall gefüllten Taschen vom Markt. Echt putzig!

Jetzt stellen wir auch fest, dass der Taxifahrer vom Bahnhof kein wildes Verbrechen an uns verüben wollte, denn der Fahrstil des Busfahrers ist derselbe… Wir rasen über die Landstraßen! Bis nach Listvjanka sind es ca. 1.5 Stunden…wir schaffen es obwohl die Großmütterchen mitten in der Walachei unterwegs abgesetzt werden, in nur 1 Stunde.

Der Baikalsee ist sooo groß, dass er als Meer durchgehen könnte, wenn man es nicht besser wüsste. Als wir aussteigen werden wir erstmal kräftig durchgepustet. Durch den Wind ist es schweinekalt. Zum Glück sind wir vorbereitet und eingepackt wie die Michelin-Männchen. Das Dorf Listvjanka wirkt fast wie ausgestorben. Wahrscheinlich ist hier nur im Sommer wirklich was los. Im Winter verlaufen sich hierher nur vereinzelt die Touris. Trotzdem wird eifrig Trockenfisch und allerlei Touristischer Krimskrams angeboten.

Küstenort Listvjanka

 

Wir spazieren ein wenig umher, genießen die unglaublich frische Luft und essen lecker Soljanka. Im Sommer kann man hier bestimmt richtig schön Zeit verbringen. Für heute sind wir aber genug durchgefroren und setzen uns in den Bus ohne Heizung zurück. Käthe schlottert als wir ankommen! Wenigstens haben wir diese Nacht den Heizlüfter.

Wie gehts weiter?

Ziemlich viele Gedanken machen wir uns in Irkutsk um die weitere Weltreise. Eigentlich stünden noch Amerika und Südafrika auf dem Plan. Zeit wäre noch, aber wir hadern ein wenig mit dem Budget und unseren mentalen Reserven. Wir verspüren langsam eine Sehnsucht nach zu Hause und einem geregelten Tagesablauf. Wenn alles immer neu ist, kann einfache Gewohnheit plötzlich sehr sehr verlockend wirken! Wir denken in alle Richtungen, kalkulieren und können uns einfach nicht zu einer Entscheidung durchringen. Die Weiterreise würde uns sehr viel mehr kosten als ursprünglich für die Weltreise veranschlagt. Schließlich bestärken uns unsere Freunde und Familie darin die Zeit vollends auszunutzen.

Als wir dann auch noch am Abfahrtstag ein anderes frisch gebackenes Weltreisepärchen kennenlernen und unsere Gefühle uns überwältigen sind wir sehr froh über die Entscheidung noch weiter zu reisen. Die Gelegenheit kommt vielleicht nie wieder! Geld verdienen können wir noch lange genug.

Weiter gehts nach Krasnojarsk.

Am Abfahrtstag stellen wir also fest, dass es uns wirklich gut gefallen hat in Irkutsk. Wir haben uns richtig wohl gefühlt in Sibirien und können uns gut vorstellen nochmal im Sommer her zu kommen. Dieses doch recht ungewöhnliche Reiseziel hat uns sehr für sich eingenommen!

Für uns geht es jetzt weiter nach Krasnojarsk, schon wieder raus aus Sibirien. Wir sind sehr gespannt was uns hier erwartet.

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